AUFBRUCH IN EINE NEUE ZEIT

‚Es ist wie es ist – man muss den Dingen nur ins Auge sehen’ (Doris Dörries)

und

– man muss sich ein bestimmtes Quantum Zeit gönnen, wo man nichts tut,damit einem etwas einfällt!

Nicht immer hatte ich so coole Sprüche auf Lager, die für’s Leben geschrieben wurden , aber für mich sind es wichtige Lebensbegleiter geworden, denn:

– ich habe eine Achterbahnfahrt hinter mir, seit sich ein „ungebetener Gast, Sir James“ (aus: ein Parkinson – Lesebuch v.J.Kuehn-Velten/H.Labonde, 2008) in meine Lebensgondel gesetzt hat und die schleichende Fahrt bestimmen will.

Ja, wie fing alles an? Wir schrieben das Jahr 1999:

– Schmerzen im Oberarm und unteren Rücken nach einer Bootsdrehung durch

„Trockenfallen bei Ebbe auf der Elbe“ (nächtliche Schockwirkung)

– Schmerzbekämpfung mit Yoga und Akupunktur, vorübergehend hilfreich

Wir sind im Jahr 2001:

– beim Walken mit Freundinnen gehorcht mir das rechte Bein nicht, den Rhythmus zu halten, ich ziehe es nach, laufe „unrund“

– Unterdessen bin ich 56 Jahre alt, Beginn der Menopause und mein rechter Arm zittert, eine innere Unruhe befällt mich des öfteren

– Ausgleich mit homöopathischer Behandlung, Yoga und Walking

Was ist die Ursache?

2002-2003:

Es kommen neue Symptome dazu, wie Schreibschwierigkeiten, ich fahre Fahrrad und sitze wie ein nasser Sack im Sattel.

Ich ahne, da ich von Kindesbeinen an ein „Bewegungsmensch“ war (Sportverein, Ballett, Fechten), dass etwas in mir steckt, was meinen Bewegungsdrang aufhalten will.

Ein Gang zum Neurologen soll mir Klarheit bringen und klarer hätte die Diagnose:

Morbus Parkinson (was für ein Wort!) nicht ausfallen können, doch:

– ich will es nicht wahrhaben, ich doch nicht, die Sportliche, die die für ihr Leben gerne tanzt!!

– ich tippe auf Bandscheibenvorfall oder ein anderes orthopädisches Handycap.

– der Orthopäde nimmt mir alle Illusionen….

– ich wechsle die neurologische Praxis, was sich als Glücksfall herausstellt

– die Ärztin nimmt erst einmal die Bestimmtheit einer Parkinsondiagnose aus meinem Kopf und veranlasst genauere Untersuchungen (u.a. SPECT….)

– im UKE in Hamburg lassen sie sich Zeit, mir die Diagnose zu bestätigen, das

Dopamin in der Substantia nigra schwindet….. und mir wird es schwindelig im Kopf von dem, was ich laut Literatur zu erwarten habe.

– ich falle in eine Depression und leide zunehmend unter Schlaflosigkeit: was ist zu tun?

Mittlerweile sind wir schon im Jahr 2005:

– ich gehe für 4 Wochen zur Kur nach Soltau, nachdem die Ärztin vorsichtig mit dem Agonisten „Sifrol“ (täuscht Dopamin vor) die Medikation einleitet.

– die Kur bringt etwas Positives für die Psyche, dank einer guten Psychologin, aber trotzdem eine Erhöhung der Medikamentendosis.

– hysterisch suche ich mich vor den entmutigenden Nebenwirkungen zu schützen und probiere alles aus: von homöopathischen Mitteln aus einer Praxis am Chiemsee über das Aufsuchen eines Psychiaters und zuletzt einen Geistheiler (per Telefon)!

– einige der „Helfer“ fahren auf der Psychoschiene und beginnen mit einer Ursachenforschung in meiner Kindheit. Dies wird mir zum Teil zu esoterisch und hilft nicht weiter, es leitet Schritte zur Schuldzuweisung im Familien- und Freundeskreis ein, die in dieser Phase der Krankheit nicht von Vorteil ist, im Gegenteil, alle helfen, wo es nur geht……. Deshalb trenne ich mich kurzfristig von diesen „Geistern“!

– meine Unzufriedenheit wächst, weil ich befürchte, dass Sir James Parkinson immer frecher wird und mir meine Lebensführung diktieren will

Doch einer der Leitgedanken …“damit einem etwas einfällt…“ bringt mich endlich auf die richtige Fährte:

AYURVEDISCHE HEILMETHODE , so lese ich in einer Zeitschrift und beginne mich darüber zu informieren, spreche mit einer „Sportfreundin“, die über Geschäftsbeziehungen in Indien den Glücksfall meines Lebens entdeckt:

– KOTTAKKAL „ARYAVAIDYASALA – HOSPITAL“ –

Und dann haben wir das Jahr 2007, es ist das Jahr des NEUBEGINNS eines Lebenswegs – der Weg, mit der Krankheit zu leben und Sir James „abzuhängen“ indem ich:

– meine Selbständigkeit, meine Ayurveda-Kur selbst zu managen, stärke

– mich aus der „Gefangenschaft“ der Gefühlsverwirrungen befreie

– erfahre, dass ich mit Hilfe der im Krankenhaus gelebten indischen Grundsätze und Restriktionen (nicht lesen, kein TV, wenig Kontakte pflegen zu anderen Patienten, nur leise Musiktöne) „gesunde“. Es wird mir geholfen, indem ich mir selbst helfe, unterstützt mit den von den Ärzten für mich gewählten Anwendungen.

– Beruhigung meines unruhigen Geistes

Einschätzung nach der Ayurveda-Kur:

Ich bin ein neuer Mensch geworden, bin im Einklang mit mir selbst, was ich jeden Tag in Indien fühlen durfte und konnte, und was nach meiner Rückkehr von meiner Familie, Freunden und Bekannten sowie der Neurologin bestätigt wurde.

Sir James Parkinson hatte keine Chance, mir dieses Glücksgefühl zu nehmen.

Aber er lässt nicht locker! Um seine Einfälle zu bremsen (immer wieder versucht er an neuen Stellen meines Körpers „Brandsätze“ zu legen), fahre ich jedes Jahr für 28 Tage nach Kottakkal im warmen Kerala/Südindien.

Nach der Kur (Massagen verschiedenster Art und Körperteile, Stirnölguss für meine Gehirnaktivitäten, Reinigungsmaßnahmen für den Darm – Studien haben belegt, dass der MP im Darm beginnt! – und eine fleisch-, fisch- und eierfreie Verkostung) dort gelingt es noch immer, den Kampf mit ihm aufzunehmen und ein für mich gutes Leben zu organisieren, denn wie heißt ein indisches Sprichwort: „Am Ende wird alles gut, wenn nicht, dann ist es noch nicht zu Ende“!!!

Medikamentös stecke ich nach über 10 Jahren Krankheitsverlauf noch in den Kinderschuhen, d.h. die Droge L-Dopa bekomme ich aus Extrakten der in Indien beheimateten Juckbohne (Mucuna pruriensis). Nur während der „Treatments“

gelingt mir eine Reduzierung der allopatischen Medikamente (Mirapexin/Sifrol + Amantadin), und das während der Obhut des verantwortlichen Arztes.

„It’s not your leg/arm, it’s your mind“, das sind die Worte des ayurvedischen Arztes, die ich immer wieder abrufen kann. Dann besteige ich Berge bis 2000m Höhe, fahre mit meinem Akku unterstützten Fahrrad 45 km innerhalb eines Nachmittags, baue im Fitnessstudio meine Muskeln auf und dehne sie morgens mit Yogaübungen, halte damit auch die Gelenke geschmeidig, und wenn sie mal nicht so wollen, dann ist’s halt wie es ist…

Dr. L. Mahadevan: „Ayurveda, richtig eingesetzt und medizinisch ergänzt, hat keinerlei Nebenwirkungen“

Hariharan Mudaliar

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